4 Monate Vanlife – Endlich auf der Insel

Letzten Monat haben wir uns lange mit Reparaturarbeiten für unseren Van beschäftigt, doch nun hat Betty ihren TÜV bekommen und wir sind endlich wieder on the Road!!

Kein TÜV! Reise zu Ende?

Welche Hoch und Tiefs wir dabei durchgemacht haben, haben wir nochmal in einem Video festgehalten.

 

Bis wir aber die Stadtgrenze von Berlin verlassen konnten, hat es noch bis Mitte Juli gedauert. Adrian hatte noch einen Job in Hamburg reinbekommen, den wir nach der zeit- und kostenintensiven Angelegenheit mit dem TÜV auch gut gebrauchen konnten. Ich habe die Tage noch bei meiner Familie verbracht.

Aber es ist auch seltsam, wenn man in seiner Heimatstadt ist, aber nicht in die Wohnung fährt, in der man zuvor Jahre gewohnt hat. Dennoch und was eigentlich viel besser war, hatte ich viel mehr Zeit für meine Familie. Dadurch, dass wir ja direkt vor deren Tür oder dem Grundstück meiner Mama standen, haben wir uns oft gesehen, was zuvor, mit festem Job und geregeltem Tagesablauf nur selten möglich war.

 

Zurück in Berlin, aber wohnen im Van?

Das Vanleben und die Flexibilität der Selbständigkeit unterstützt also auch die gemeinsame Zeit mit den anderen Menschen um sich herum. Man hat nicht mehr diese strenge Bindung an einen bestimmten Ort, wie eben die Wohnung oder deinen Arbeitsplatz.

Zeitgleich haben wir trotzdem die meiste Zeit im Van gelebt und empfinden ihn nun noch mehr als unser Zuhause. Allein das Gefühl, wenn du in deiner eigenen Bettwäsche, in deinem eigenen Bett schlafen kannst, fühlt man sich sehr heimisch. Und dann ist es egal, ob draußen die Leute direkt vorbeilaufen oder Autos vorbeifahren.

 

Wo wollen wir als nächstes hin?

Nachdem wir also zunächst in den Süden gefahren sind und eine lange Zeit in Kroatien verbracht hatten, wollten wir auch unbedingt auf die Insel!! Großbritannien und Irland – zwei Länder mit Landschaften, die es uns vor längerer Zeit schon angetan hatten. Und Juli, August schien uns dafür die geeignete Zeit zu sein.

Um nach GB überzusetzen, kann man sich zwischen dem Eurotunnel und der Fähre entscheiden. Beide starten von Calais und enden in Dover bzw. Folkestone. Eigentlich wollten wir unbedingt durch den Tunnel fahren, haben uns dann aber doch spontan für die Fähre entschieden, da diese wesentlich günstiger war.

Link zum Eurotunnel
Link zur Fähre

 

Doch bis wir in Calais angekommen sind, vergingen noch ein paar Tage. Unser Weg führte uns zunächst an die Nordsee. Von dort nach Holland und dann direkt von Rotterdam, durch Belgien nach Calais in Frankreich. Die genaue Route mit den Stellplätzen, findest du auf unserer Roadmap.

Am 29.7. waren wir dann in Dover, Süd-England. Mit der Fähre hatten wir auch einen fantastischen Ausblick auf die Kreidefelsen von Dover!

Küste von Dover

 

Die Stellplatzsuche hat sich allerdings zunächst als nicht sehr einfach rausgestellt. Zumindest im Landesinneren haben wir in der Nähe nichts gefunden. So hat es uns wieder an die Küste zurückgezogen. Wo wir uns am nächsten Tag auch mit unserem Freund Miggel, der relativ spontan nach England zu uns gereist ist, getroffen, um uns eine Weile zu begleiten. Eine knappe Woche waren wir dann zu dritt unterwegs und haben auf unserer Route einiges mitgenommen: So waren wir u.a. in Brighton, beim Stonehenge und in Bristol.

 

Miggel’s Statement über sein Eindruck vom Vanleben

Miggel-Foto

Das erste was man wahrnimmt wenn man Adri & Elisa besucht, ist, dass man tatsächlich auf 9m² alles unter bekommt was man zum Leben benötigt – und das gleich immer in 2(!)-facher Ausführung (was bei einer dritten Person dann natürlich ein bisschen Improvisationstalent erfordert). Mein Ausflug in das Vanleben hat mir gezeigt, wie schnell man sich auf das Wesentliche konzentriert und wie viel Freiheit dieser Lebensstil mit sich bringt. Es ist super, sich keine Sorgen zu machen, wo ich wann bin um was zu machen – einfach toll! Was ich allerdings doch mal vermisst habe, ist eine tägliche warme Dusche und eine Couch zum chillen – wobei das Gras auch sehr angenehm sein kann. Vielen Dank Adri & Elisa für diese tolle Erfahrung und unsere Zeit zusammen!

Ob wir uns immer keine Sorgen machen, würde ich wohl bezweifeln. Aber schön, wenn wir den Eindruck vermittelt haben! Wir haben uns auch sehr gefreut, dass Miggel uns so spontan und ohne Kosten zu scheuen besucht hat!! Und danken für den Luxus, dass wir auch mal mit einem kleineren Auto in die Stadt fahren und diese erkunden konnten.

Für uns geht es nun weiter nach Cornwall!! Wir haben viel über die Gegend gehört und wollen selbst die beeindruckenden (Landschaften, Häuser… ?) sehen. Sicher werden wir die nächsten Tage auch wieder etwas langsamer machen, denn wie lange wir nun am Stück auf der Insel bleiben ist ja ebenfalls offen. =))

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